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WTO-Nachfolge

Schweiz für Lamys Kandidatur als WTO-Chef

Pascal Lamy kann im Rennen um das Amt des Chefs der Welthandelsorganisation (WTO) mit der Unterstützung der Schweiz rechnen, so Deiss in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger.

Allerdings müsse Lamy "als Kandidat des Nordens auch den Konsens des Südens" erhalten, sagte Bundesrat Joseph Deiss. "Wir trauen Herrn Lamy zu, diese Organisation wirkungsvoll zu führen", sagte der Volkswirtschaftsminister in einem am 7. Mai 2005 veröffentlichten Interview mit dem "Tages-Anzeiger". Der Franzose erhalte die Unterstützung der Schweiz, vorausgesetzt, dass er auch den Konsens des Südens erhalte.

Lamy gilt als Favorit

Der frühere EU-Handelskommissar Lamy ist nach Angaben von Diplomaten im Rennen um die Nachfolge von WTO-Generaldirektor Supachai Panitchpakdi an der Spitze. Neben dem Franzosen ist nur noch der Botschafter Uruguays, Carlos Perez del Castillo, im Auswahlverfahren.

Entwicklungsländer bevorzugen Kandidaten aus dem Süden

Die USA und die EU unterstützen Lamy. Viele Entwicklungsländer haben sich für einen Kandidaten des Südens ausgesprochen. Denn die anderen internationalen Wirtschaftsinstitutionen, die Weltbank und der Internationale Währungsfonds, werden bereits von einem Amerikaner und einem Europäer geleitet.

Der neue Generaldirektor der WTO soll bis Ende Mai 2005 durch Konsens bestimmt werden. Er wird die Nachfolge des Thailänders Supachai Panitchpakdi dann im September antreten.


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sda [09.05.05 10:27]
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