Homepage
Wetter
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Forum
Umfragen
Galerien
Kleininserate
Service
Aboservice
Kontakt
Newsletter
ePaper Schweizer Bauer

Praktisch im ganzen Kanton Thurgau ist der Feuerbrand massiv aufgetreten. Am stärksten ist der Befall in Regionen mit dichtem Erwerbsobstanbau mit den dort üblichen Niederstammanlagen. Inzwischen wurden nach Angaben der Pflanzenschutzfachstelle Arenenberg vom Freitag rund 50 Hektaren Erwerbsobstanlagen gerodet.
Auf einigen hundert Hektaren wurden die Bäume bei weniger starkem Befall zurückgeschnitten. Ausserdem wurden 3822 Hochstamm- Apfelbäume gerodet und 7950 zurückgeschnitten.
In den Apfelanlagen habe sich die Situation dank der Gegenmassnahmen mehrheitlich stabilisiert, so die Fachstelle. Die Obstbauern fänden bei ihren Kontrollen deutlich weniger frische Befallsstellen als in den Monaten Mai und Juni.
Hingegen werde gegenwärtig eine Zunahme von befallenen Trieben bei Birnenanlagen beobachtet, hiess es. Ähnliches gelte für Hochstamm-Bäume. Es sei nicht ausgeschlossen, dass bei Birnbäumen erst jetzt die Infektionsstellen sichtbar würden. 736 Hochstamm- Birnbäume sind bereits gerodet, 507 zurückgeschnitten.
Ebenfalls wegen Feuerbrandbefalls vernichtet wurden 482 Quittenbäume, 683 Weissdornsträucher und 163 andere befallene Sträucher. Zudem wurden 2766 Quadratmeter Bodendecker-Cotoneaster gerodet.