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«Es besteht das grosse Risiko, dass dauerhafte Pflanzungen verlorengehen», warnte Howard. Ein Sprecher des Wasserverbandes des betroffenen Bundesstaates New South Wales bestätigte, es habe im Winter praktisch keine Niederschläge gegeben. Es drohe die umfassende Zerstörung der Anbaugebiete für Zitrusfrüchte, Nüsse und auch Wein.
«Wenn diese Pflanzungen sterben, müssen sie nicht nur ersetzt werden, es wird auch Jahre dauern, bis sie wieder produzieren können», sagte der Sprecher. Das bedrohte Murray-Darling-Becken ist das Hauptanbaugebiet des Kontinents und steht für 41 Prozent der landwirtschaftlichen Produktion des Landes.
Vor wenigen Tagen hatte bereits die Behörde für Agrarforschung vor neuen Getreide-Missernten gewarnt. Da Australien der drittgrösste Getreide-Exporteur der Welt ist, drohen die bereits hohen Getreidepreise weltweit noch weiter zu steigen. Damit könnten sich viele Lebensmittel auch hierzulande weiter verteuern.