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AP 2011: Freisinnige Bauern gegen Überreglementierung

Die freisinnigen Bäuerinnen und Bauern Schweiz (FBS) kritisieren in ihrer Stellungnahme zum 2. Verordnungspaket zur AP 2011, dass die aktuelle Agrarpolitik in die Sackgasse führt.
FBS-Präsident Walter Müller, Azmoos verlangt eine stärkere Ausrichtung der Agrarpolitik auf die produzierenden Betriebe. / zvg

«Die konstante Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führt für die Land-wirtschaft zu einem nicht mehr überblickbaren Dschun-gel», heisst es in einer Mitteilung der FBS. Die FBS kritisiert weiter die Überreglementierung, indem laufend neue Details geregelt würden.

Neuausrichtung der Reformen

Als Folgerung daraus verlangt die FBS eine grundlegende Neuausrichtung der Agrarpolitik und eine Reduktion des Rhythmus der agrarpolitischen Reformen. «Als Kernpunkt dieser Neuausrichtung der Agrarpolitik muss die Nahrungsmittelproduktion wieder einen höherer Stellenwert bekommen», wird gefordert. Die FBS betont, dass es sehr wich-tig ist, dass das Know-how der Nahrungsmittelproduktion erhalten bleibt.

Ausrichtung auf die produzierende Landwirtschaft

Die FBS verlangt, dass sämtliche Anpassungen im Bereich Direktzahlungen klar auf die produzierende Landwirtschaft auszurichten sind. Es dürfen nach Meinung der FBS keine weiteren finanziellen Mittel in die Abgeltung pflegerischer Leistungen umgelagert werden. Weiter verlangt die FBS eine klare Erhöhung der Unter-grenze der Standardarbeitskräfte für den Erhalt von Direktzahlungen.


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sam [26.03.08 18:37]
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