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Von den Verbesserungen profitierten Betriebe im Tal und im Berggebiet, schreibt der Schweizerische Bauernverband (SBV). Erhöht worden seien tierbezogene Beiträge und Beiträge an Ackerflächen. Dies seien wichtige Verbesserungen zu Gunsten der auf die Nahrungsmittelproduktion ausgerichteten Landwirtschaft.
Nicht zufrieden ist der SBV mit der Unterstützung im Ackerbau. Der Bundesrat habe den Beitrag für offene Ackerflächen auf 620 Franken pro Hektare festgelegt, der Verband hatte sich 650 Franken gewünscht. Sollten die offenen Ackerflächen weiter zurückgehen, will der Verband eine Erhöhung des Beitrages fordern.
Kleine verschwinden
Vehemente Kritik kommt von den Kleinbauern, Bio Suisse und von drei Naturschutzvereinigungen. Die Kleinbauern-Vereinigung befürchtet, dass die Anpassungen bei den Direktzahlungen zur Umverteilung von kleinen und mittleren zu grossen Betrieben führe. Indirekt sinke zudem der Anreiz für besonders tier- und umweltgerechte Produktion.
Die Erhöhung der Tierbeiträge setze neue Anreize zur Intensivierung der Tierhaltung, und zwar in den Berg- und in den Talgebieten. Die Kleinbauern-Vereinigung hätte höhere Beiträge für Weide- und Freilaufhaltung bevorzugt. So hätte der höhere Arbeits- und Investitionsbedarf abgegolten werden können.
Tiergerechte Produktion benachteiligt
Für Bio Suisse haben tier- und umweltgerechte Produktion das Nachsehen. Die gesenkten Beiträge an Buntbrachen, Rotationsbrachen und Ackerschonstreifen schadeten der Artenvielfalt. Die Produzenten von Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren würden bestraft.
WWF, Schweizer Vogelschutz SVS und Pro Natura schreiben in einer gemeinsamen Mitteilung, dass die ökologische Probleme im Tal- und im Berggebiet nun noch verschärft würden. Bundesbeiträge für die Artenvielfalt machten nur einen kleinen Teil der Direktzahlungen aus. Die positive Wirkung sei moderat, klagt der Vogelschutz.
Der WWF kritisiert, dass höhere Beiträge für die Tierhaltung in Bergregionen zu einer unerwünschten Intensivierung führten. Wertvolle Wiesen und Weiden vergandeten, die alpine Artenvielfalt sei bedroht.