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Wildtiere

Bündner Braunbär reisst Schaf Nummer fünf

Der letzte Woche in Graubünden eingewanderte Braunbär hat wieder zugeschlagen. In der Nacht auf Mittwoch tötete er ein Schaf im Unterengadiner Seitental Val d'Uina bei Sent.

Wildhüter hätten am Mittwochnachmittag eindeutig bestätigt, dass  es sich beim Verursacher des Risses um einen Bären handle, teilte  das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mit. Was den mutmasslichen  Täter anbelangt, gab sich das Amt vorsichtig. Ob es sich um das  gleiche Individuum handle, das am Montagabend vier Schafe im Val  Plavna bei Tarasp gerissen habe, sei derzeit nicht bekannt.

Das Schaf, das im Val d'Uina getötet wurde, befand sich in einer  Herde mit rund einem Dutzend Tieren, die entlang der Talstrasse  eingezäunt waren, wie Wildbiologe Hannes Jenny auf Anfrage der SDA  sagte.

Der unbekannte und aus dem Südtirol eingewanderte Bär hat  innerhalb knapp einer Woche fünf Schafe gerissen. Das Raubtier war  am Donnerstag letzter Woche erstmals im Münstertal von einem  Kantonspolizisten auf 170 Meter Entfernung beobachtet worden.


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sda [23.06.2010 20:14]
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