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Wolf

Überlebende Wölfin hat 7 Schafe gerissen

Knapp eine Woche ist vergangen, seit ein Walliser Wildhüter ein wilderndes Wolfsmännchen auf Geheiss der Kantonsregierung abgeschossen hat. Gemäss «Blick.ch» hat die überlebende Wölfin nun wieder zugeschlagen.

Das Raubtier wütete auf der Alp Huiton ob Crans-Montana VS zwischen Sonntag und Mittwoch erneut – nicht weit von der Alp Scex entfernt, wo das Wolfspaar die letzten Schafe riss und das Wolfsmännchen geschossen wurde. Die Nähe der beiden Orte lässt darauf schlies­sen, dass es sich um die Wölfin handelt.

Der Schaden ist gross: Die Witwe Wolf riss mindestens vier Schafe und verletzte zehn Tiere mit einem Biss in die Kehle. Drei davon so schwer, dass sie noch an Ort und Stelle eingeschläfert werden mussten.

Am Mittwochabend entdeckte einer der vier Schafhalter die ersten drei Kadaver. Die Älpler reagierten sofort und suchten gestern den ganzen Tag lang die Alpweid nach toten und verletzten Schafen ab. Die Suche dauerte bis in die Nacht. Die Todeszahl könnte weiter steigen, denn mehr als ein Dutzend Schafe sind noch vermisst.


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sam [20.08.2010 01:19]
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