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Juhu! Ich hab recht Freude an dieser Staffel! Die ist so richtig etwas für’s Herz! Zum Beispiel der Paul. Dem ist vor zwei Jahren die Frau davon gelaufen. Jetzt ist der mit den fünf Kindern alleine. Der sechsjährige Jonas freut sich sehr aufs „neue Mami“. Die Kinder malen ein Willkommensplakat für Kathrin. Die freut sich total darüber. Im Haus drin erschrickt sie dann: „Man merkt, dass keine Frau Haus ist. Es liegt überall etwas rum und der Boden ist total dreckig“. Die älteste Tochter hat überhaupt keine Freude an der neuen Frau. Denn noch immer hofft sie, dass die Eltern wieder zusammen kommen. Zu Kathrin ist sie (im Moment noch) freundlich. Doch hinter deren Rücken zickt sie ganz schön rum. Doch Paul strahlt wie ein Maienkäfer. Und spricht davon wie schön es sei, eine Frau, ein Schätzli im Haus zu haben. Jööö! Hoffentlich klappt das!
Dass der Christian keine Freundin hat, überrascht ja niemanden. Nicht mal seine Mutter. Die glaubt auch nicht mehr so recht daran, dass er jemals eine abkriegt. Die Corinne könne dann nicht Ferien machen bei ihm, meint er. Die soll dann schon sehen, wie es richtig ist. Natürlich holt er sie auch nicht ab. Er hat auch nicht extra sein Zimmer für sie aufgeräumt. Kurz nachdem sie angekommen ist, geht es gleich in den Stall. Und dann in die Käsi. Das sei jetzt eine Woche lang ihr Job, sagt er, und findet die Idee furchtbar toll. Ob die Idee ihr gefällt, fragt er nicht. Bloss: Die Gute hat keinen Fahrausweis. Ich lach mit tot! Hoffentlich fährt in Chregus Kaff der Bus mehr als einmal pro Woche. Damit die arme Frau schnell abhauen kann.
Bei Bruno kommt Hofdame Marianne an. Am Anfang ist Bruno noch recht schüchtern. Aber er taut auf. Und macht seine Sache gar nicht schlecht. Ich find sogar, der ist ein ganz raffiniertes Bürschchen: Marianne darf Einachser fahren. Natürlich muss er ganz nah hinter ihr sitzen, damit er im Notfall eingreifen kann. Dann kommen zwei Kolleginnen vorbei und Marianne wird prompt eifersüchtig. Und dann fängt es an zu regnen. Und wo ist es am schönsten, wenn es regnet? Genau, im Heu. Die beiden flüchten auf den Heuboden und fangen dort an zu tanzen. Sehr, sehr vielversprechender Anfang. Chregu: Guckst Du! So geht das!
Auch ganz süss: Der Sepp und das Heidi. Sepp putzt sich heraus und spannt die Pferde ein. Mit dem Heidi macht er ein Ausfährtchen. Sie halten bei einer kleinen Kappelle an und stossen mit einem Glas Chlöpfmost an. Sepp erklärt Heidi, dass er vor 30 Jahren hier geheiratet hat…Heidi fühlt sich gerade nicht mehr so wohl. Sie findet es zwar schön, dass Sepp sie an einen für ihn so wichtigen Ort mitgenommen hat. Aber sie spürt auch, dass die Fussstapfen, die Sepps verstorbene Frau hinterlassen hat und in die sie nun treten soll, doch recht gross sind. Dann muss sie Sepp noch ein Geständnis machen: Sie hat Angst vor Pferden. Das nimmt Sepp locker und meint, dass er ihr die Pferde schon noch näher bringen wird.
Bei David, dem Jüngsten im Bunde, kommt Regula an. Jetzt ist sie nicht mehr so aufgedüst wie an der Stubete. Sie kommt sehr natürlich und frisch rüber. David ist am Anfang recht verlegen. Seine Tante meint, so aufgeregt hätte sie David noch nie gesehen. David zeigt Regula den Hof. Die beiden scheinen sich gut zu verstehen. David ist beeindruckt von Regula, die „überhaupt nicht tussig“ ist. David zeigt Regula den Schlafplatz im Bauwagen. Und die findet den Bauwagen super. Da liegt ein grosses Knistern in der Luft!
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