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Der Kanton Bern forciert den Schutz der Bienen. Regierungsrat Rickenbacher stellte das neue Bienenförderungskonzept in Vinelz vor. Die Imker sollen mit diesem Konzept in ihren Bemühungen unterstützt werden.
Fünf Säulen
Der Kanton Bern will die Bienen mit folgenen fünf Punkten unterstützen:
Die beiden im Kanton Bern tätigen Imkerverbände sollen gemäss Berner Regierung die überregionale Nutzung der Lehrbienenstände koordinieren. Pro Stand ist ein Jahresbeitrag von 1000 Franken vorgesehen. Zudem schuf der Kanton beim Veterinärdienst eine Vollzeitstelle für die Seuchenbekämpfung.
Genügendes Nahrungsangebot schaffen
Um den Bienen genügend Nahrung zur Verfügung zu stellen, sollen Gärtner, Landwirte, Förster, Hausgartenbesitzer und die öffentliche Hand für den Anbau von Bienenwiesen sensibilisiert werden. Zudem sollen den Landwirten über deren Bewirtschaftung in speziellen Kursen bienenschonende Verfahren aufgezeigt werden.
Der Kanton erhofft sich mit diesen Massnahmen eine Entlastung für Imker, um den Schwund am Imkern und Bienen zu stoppen. Im Kanton Bern pflegen momentan 3700 Imker rund 25 000 Bienevölker. Krankheiten bedrohen die Bienevölker und die Prävention hat einen grösseren Aufwand der Imker zu Folge. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Amt für Landwirtschaft und Natur (Lanat) und Imkern sollen das Konzept erarbeiten und umsetzen.