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Landtechnik

Fendt muss Rückgang bei Schlepper-Verkäufen hinnehmen

Der deutsche Traktoren-Hersteller Fendt hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger Traktoren als noch im Jahr 2008 verkauft. Für 2010 erwartet das Unternehmen aus Marktoberdorf D eine Besserung im Absatz von Traktoren.

Die Wirtschaftskrise und stark schwankende Preise für landwirtschaftliche Produkte haben den Traktoren-Hersteller Fendt eingebremst. Im vergangenen Jahr verkaufte das zum US-Konzern Agco gehörende Allgäuer Unternehmen 13'647 Schlepper - das sind 1781 weniger als im Boom-Jahr 2008.

Heuer rechnet Fendt mit dem Verkauf von rund 12'500 Traktoren, hofft aber auf eine bessere Auftragslage zum Jahresende und für 2011.

Minus 12 Prozent beim Umsatz

Europaweit habe die Landtechnik-Industrie ein Minus von 20 Prozent verkraften müssen, Fendt habe im vergangenen Jahr aber lediglich einen Absatzrückgang von 11,5 Prozent registriert. Der Umsatz bei Fendt verringerte sich 2009 um rund 12 Prozent auf 1,063 Milliarden Euro. In diesem Jahr sinkt der Umsatz den Prognosen zufolge knapp unter die Ein-Milliarden-Marke.

Besserung in Sicht

«Wir gehen dann von einer deutlichen Belebung aus, der Investitionsstau wird sich auflösen», sagte Peter-Josef Paffen, Sprecher der Geschäftsführung, am Mittwoch an der Jahrespressekonferenz in Kolitzheim bei Schweinfurt D. 

Heute Mittwoch wird Agco-Fendt auch diverse Neuheiten präsentieren. Erwartet wird die Erstvorführung des neuen Selbstfahrhäckslers von Fendt. 


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agn [01.09.2010 13:30]
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