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Wolf

Sarkozy unterstützt die Schafhalter im Kampf gegen die Wölfe

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich hinter die Schafhalter gestellt, deren Bestände durch die Ausbreitung der Wölfe akut gefährdet sind.
Nicolas Sarkozy

Anlässlich eines Besuchs in der Gemeinde Noyer-sur-Jabron im Departement Alpes-de-Haute-Provence versprach Sarkozy Ende August, in Kürze weitere „entlastende Abschüsse“ von Wölfen durch die Schafhalter zu genehmigen.

Dazu werde in Kürze ein Erlass des zuständigen Präfekten für bestimmte Gebiete des Departements veröffentlicht, in denen bislang ungewöhnlich viele Schafe von Wölfen gerissen worden seien. Außerdem wolle man mit staatlicher Hilfe die erforderliche Schulung der Landwirte für die Jagdscheinprüfung beschleunigen, versicherte Sarkozy anlässlich eines Gesprächs vor Ort über die Probleme der Schafhalter in Berggebieten.

Zum Schutz ihrer Tierbestände müsse in diesem Fall von den internationalen Gesetzen und Konventionen für geschützte Tierarten abgewichen werden. Sarkozy ließ allerdings keinen Zweifel daran, dabei eine „ausgewogene Position“ anzustreben, zumal der Wolf zwar mittlerweile ein erhebliches Problem für die traditionelle Weidehaltung darstelle, zugleich jedoch im europäischen und internationalen Artenschutzabkommen als eine streng geschützte Tierart eingestuft werde.

Nach Angaben des Dachverbandes der französischen Schafhalter (FNO) werden in Frankreich zunehmend Lämmer und Schafe durch Wölfe gerissen, allein im Jahr 2009 mehr als 3000 Tiere.


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AgE [04.09.2010 21:33]
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