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G20-Staaten

Marktzugang verbessern und Subventionen abbauen

Die wichtigsten Volkswirtschaften der Erde wollen den Zugang zu ihren Märkten deutlich verbessern und alle Formen von Ausfuhrsubventionen für landwirtschaftliche Produkte beseitigen.

Die Finanzminister und Zentralbankchefs der G20-Staaten bekräftigten am 16. Oktober 2005 zum Abschluss ihres diesjährigen Treffens in dem Ort Xianghe ausserhalb Pekings in einem Communiqué ihre Entschlossenheit, die anstehenden Ministergespräche für eine Liberalisierung des Welthandels im Dezember in Hongkong zu einem Erfolg zu bringen.

Protektionismus bekämpfen

Die so genannte Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) müsse den nötigen politischen Anstoss bekommen, um zu einer Liberalisierung des Welthandels zu gelangen und Protektionismus zu bekämpfen.

Ein Erfolg der Gespräche in Hongkong mit dem Ziel, die Verhandlungen bis Ende 2006 abzuschliessen, sei «entscheidend, um sicherzustellen, dass die Globalisierung wirklich von Vorteil für alle Länder ist», hiess es in dem Communiqué der G20-Staaten, die 80 Prozent des Welthandels repräsentieren.

Konzessionen aller Länder

Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz hatte eindringlich Konzessionen aller Länder in der Doha-Runde gefordert.

Die Finanzminister und Zentralbankchefs zeigten sich zudem über die hohen und unbeständigen Ölpreise besorgt. Dadurch verschärfe sich der Inflationsdruck, das Wachstum der Weltwirtschaft verlangsame sich und die Instabilität werde grösser, hiess es im Communiqué, das zum Abschluss des Treffens veröffentlicht wurde.


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sda [17.10.05 14:04]
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