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Milchwirtschaft

Milchpreis: Emmi zeigt sich unnachgiebig

Rund 500 Bauern aus der ganzen Schweiz demonstrierten am 20. April 2005 vor dem Emmi-Hauptsitz in Luzern. Sie protestierten gegen die Senkung des Milchpreises.

Emmi CEO Walter Huber zeigte sich unnachgiebig. Die Milchpreissenkung sei das Ergebnis rechtsmässiger Verhandlungen. Auf den Entscheid werde man nicht zurückkommen, sagte Huber nach den Verhandlungen mit einer Bauerndelegation vor den versammelten Bauern. Diese quittierten diese Abfuhr mit Buh-Rufen. Die Demonstration verlief aber ruhig.

Emmi: Präzedenzfall für Cremo?

Gegen 7 Uhr am morgen versammelten sich rund 500 Bauern vor dem Emmi-Hauptsitz in Luzern. Etwa die Hälfte der Demonstrierenden stammte aus der Westschweiz.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass zurzeit der welsche Milchverarbeiter Cremo in den Milchpreisverhandlungen mit seinen Lieferanten steckt. Cremo ist der zweitgrösste Milchverarbeiter in der Schweiz und verarbeitete im Jahr 2003 347 Mio. kg Milch. Die Bauern wollten ein Zeichen setzen.

Bauern enttäuscht, Emmi macht teils Zugeständnisse

Die Organisatoren der Demonstration zeigten sich enttäuscht: Nach einer einstündigen Unterredung mit der Emmi-Führung konnten sie lediglich die Gesprächsbereitschaft bei Punkten wie etwa dem Stützungsabbau erzielen.

Emmi sei allenfalls bereit eine Erfolgsbeteiligung der Lieferanten am guten Geschäftsgang in Erwägung zu ziehen, sagte Emmi-CEO Huber abschliessend.


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rm [20.04.05 16:54]